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Im Frühling ca. Ende Februar und wenn es die Witterung zulässt, lasse ich die Kühe grosszügig ca. 11 ha während ungefähr 6-8 Stunden überweiden. Dadurch gewöhnen sich die Kühe möglichst früh an das Gras bzw. die Fütterungsumstellung. Stelle ich ein schnelleres Graswachstum fest, reduziere ich die Fütterung im Stall. Die Beobachtung des Grasbestandes stellt für mich die grösste Herausforderung dar. Ich diskutiere viel mit Vollweideberufskollegen über das Grasmanagement, stelle jedoch fest, dass jeder Betrieb andere Gegebenheiten hat.

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Dieses Jahr durften unsere Kühe am 27. Februar zum ersten mal auf die Weide. Das Weiden mussten wir aber nach vier Tagen, wegen des vielen Regens, nochmals für eine Woche einstellen. Seit dem 10. März überweide ich tagsüber nun 11 ha mit meinen 50 Milchkühen. Im Stall füttere ich noch Heu und Luzerne dazu.

Unser Betrieb liegt im schönen Oberthurgau in der Gemeinde Roggwil mit Blick auf den Bodensee. Ich bewirtschafte mit meiner Frau und meinen Eltern einen gemischten Landwirtschaftsbetrieb. Mit meinen 50 Milchkühen bin ich in der Umstellung zum saisonalen Weidebetrieb. Unter anderem produzieren wir auch Tafelkirschen, Tafeläpfel und Mostobst.

  • 22 ha Grünland
  • 1 ha Ökowiesen
  • 4 ha Obstbau

Die Stierenvorstellung von Hans Braun anlässlich der Wintertagung 2020:
Stiere aus dem Stierenring Braun-Fuhrimann: Braun-Fuhrimann-2020.pdf
Stiere aus dem Swissgenetics Standartangebot mit dem Weidelogo: Präsentation_Weidemilch-2020_PDF.pdf

Hier findet ihr die aktuelle Präsentation zur Stierenvorstellung von Remo Petermann.
Die Präsentation enthält die aktuell verfügbare NZ-Genetik, sowie hornlose Stiere und weitere Spezialitäten für Vollweide. Die Details dazu sind hier: Genetik 2020_petermann.pdf

Die Melksaison 2019 neigt sich dem Ende zu. Zugang zu frischem Gras hatten die Kühe vom 19. Februar bis am 23. November. Wir liefern am Samstag 14. Dezember die letzte Milch. Schon jetzt freuen wir uns auf die bevorstehende 7 bis 8 wöchige Melkpause!

Seit 27 Jahren melken wir unsere Kühe mit einer Rohrmelkanlage. Der alte Anbindestall dient als "Melkstall" mit 15 Plätzen. Pro Melkzeit sind drei Umtriebe nötig. Anbindevorrichtungen wurden durch ein Fressgitter ersetzt. Wir verabreichen kein Lockfutter. Trotzdem kommen die Kühe gerne zum Melken und müssen kaum nachgtrieben werden. Unmittelbar nach der Melkzeugabnahme kommen die Kühe auf eine neue Weidekoppel oder ausserhalb der Vegetationszeit ans Fressgitter im Boxenlaufstall Das alte Stallgebäude ist gross und isoliert und gut gegen Kälte und Hitze geschützt.

Meine Frau Nicole, unsere Aushilfsmelkerin Carole oder ich, benötigen für das melken der 40 Kühe mit 5 Melkzeugen rund eine Stunde. Die Milch gelangt in den Hoftank und wird jeden zweiten Tag abgeholt. Nach der Melkarbeit wird der Melkstall gereinigt. Ausser zum Melken haben die Kühe keinen Zugang zu diesem Stallteil.